Senioren und Seniorinnen spielen Fußball mit der Tovertafel © PPZ Nürnberg

24.07.2021 - Tovertafel – ein interaktives, sensorgestütztes Spiel zur Aktivierung von dementiell erkrankten Menschen

PPZ Nürnberg

Die Tovertafel, entwickelt von Tover, ist ein interaktives, sensorgestütztes Spiel, das mittels eines Lichtprojektors zur kognitiven und physischen Aktivierung von Senior:innen beiträgt. Es handelt sich um ein fachlich fundiertes und ausgereiftes Spielkonzept, das für ältere Menschen mit gemäßigter bis schwerer Demenz entwickelt wurde. Die Tovertafel selbst besteht aus einer Box mit Projektor, Infrarotsensoren, einem Lautsprecher und einem Prozessor, welche an der Decke befestigt wird. Dank Sensorik mittels Handerkennung sind die hochgradig intuitiv und leicht verständlichen Spiele für alle Beteiligten möglich und auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt. Verschiedene Spielszenarien können hierbei während einer Gruppenaktivität oder zur Einzelbetreuung von Pflegebedürftigen auf eine beliebige Oberfläche projiziert werden. Die Tovertafel setzt dabei den Fokus auf die Reduktion der Apathie, Unruhe und angespanntes Verhalten indem sie sensorische und auditive Reize nutzt, um körperliche und soziale Aktivität hervorzurufen und positive Emotionen zu stimulieren.
In einer monozentrischen Studie im PPZ Nürnberg wird ab Herbst/Winter 2021 die Anwendung der Tovertafel bei dementiell erkrankten Menschen in der stationären Altenpflege und deren Effekte auf individuelle und organisationale Ebene untersucht.

23.07.2021 - PPZ Hannover wirkt am Achten Altersbericht der Bundesregierung mit

PPZ Hannover

Der achte Altersbericht der Bundesregierung beschäftigt sich mit dem Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“. Wir im Pflegepraxiszentrum Hannover wurde gefragt, ob wir uns beteiligen möchte. Zwei Mitarbeiterinnen unserer Projektstation, sowie Dr. Regina Schmeer als Projektleitung des PPZ Hannover sprechen über die eingesetzten Technologien und deren Nutzen für Patient*in und Pflegefachperson.

Den Film “Digitale Technologien in der stationären Pflege. Ein Film zum Achten Altersbericht” finden Sie unter folgendem Link:

Mehr Informationen zum achten Altersbericht der Bundesregierung finden Sie unter:

www.achter-altersbericht.de

Nina Wittur und Ronny Klawunn beim Dreh © MHH

GrannyGuard Sturzerkennung © pikkerton GmbH

24.06.2021 - Technologievorstellung: Sturzerkennung durch Bildauswertung

PPZ Berlin

Stürze sind manchmal unvermeidbar. Umso wichtiger ist es, in allen Pflegebereichen so schnell und zuverlässig wir möglich informiert zu sein.
Das Produkt „escos Copilot Sturzerkennung“, welches auf Basis des Sensorsystems „GrannyGuard“ der Firma pikkerton GmbH basiert, erkennt schnell und zuverlässig Stürze. Diese werden sowohl über ein mobiles Meldesystem direkt auf Endgeräte des Pflegepersonals gemeldet, wie auch über die bestehende Rufanlage signalisiert. Der GrannyGuard erkennt dabei mittels Bildauswertung niedrig auflösender Infrarotbilder am Boden liegende Personen. Die Sensorik zeichnet sich dabei durch eine hohe Flexibilität und einen geringen Aufwand bei der Montage sowie durch schnelle Reaktionszeiten aus.
Eine umfangreiche Evaluierung dieses Produkts hinsichtlich Wirksamkeit und Akzeptanz erfolgt im Rahmen des PPZ Berlin ab Sommer 2021 durch die Forschungsgruppe Geriatrie der Charité Berlin und wird nach Abschluss durch diese veröffentlicht.

22.06.2021 - Bericht zum virtuellen Treffen der AG4 - Technologische Innovationen

PPZ Freiburg

Am 19. 05. 2021 wurde am PPZ Freiburg durch die Konsortialpartner Universitätsklinikum Freiburg (UKF) und dem Institut für Mensch, Technik und Teilhabe der Hochschule Furtwangen ein AG 4 – Treffen im Onlineformat ausgerichtet. Das Team des PPZ Freiburg stellte vier Pflegetechnologien und die jeweiligen aktuellen Projektkontexte vor. Dies beinhaltete Kurzvorträge und LiveDemonstrationen der Produkte mit anschließender Diskussion. Dabei eröffnete sich bei einigen Technologien ein interaktiver und offener Erfahrungsaustausch mit dezidierten technischen, kontextspezifischen und pflegerelevanten Fragen.

Den ganzen Bericht finden Sie hier: PPZ Freiburg Webseite

PPZ Freiburg stellt Technologien für das AG4-Treffen vor © PPZ Freiburg

Bucinator-Paulus Sensoreinheit © Bucinator e.U.

25.05.2021 - Technologievorstellung: Sturzprophylaxe durch Aufsteherkennung

PPZ Berlin

Das Aufstehen von Bewohner*innen aus dem Bett stellt in unterschiedlichsten Fällen ein pflegerisch höchst relevantes Ereignis dar. Beispielsweise, wenn eine sehr stark sturzgefährdete Person versucht alleine das Bett zu verlassen. In allen Fällen ist eine Nachricht an das Pflegepersonal von hoher Wichtigkeit um bedarfsgerechte Hilfe leisten zu können und aufwändige Folgeereignisse zu vermeiden.

Das Produkt „Copilot Aufstehmelder“, welches auf dem Sensor „Bucinator Paulus“ der Firma Bucinator e.U basiert, zielt auf die Vermeidung von Stürzen durch ein frühzeitiges Erkennen von Aufstehversuchen ab. Der Sensor wird seitlich unter der Matratze positioniert und erkennt zuverlässig das Sitzen am Bettrand. Die wesentlichen Vorteile dieser Sensorik sind die hohe Flexibilität und die im Vergleich zu alternativen Lösungen geringeren Anschaffungskosten. Die unmittelbar beim Verlassen des Bettes ausgelöste Nachricht an Pflegekräfte, soll vor allem bei stark sturzgefährdeten Personen durch die schnelle Intervention, wie beispielsweise eine Begleitung zur Toilette, aktiv Stürze vermeiden. Erste Untersuchungen im Rahmen einer Masterarbeit an der Alice-Salamon-Hochschule durch Harun-Rashid deuten tatsächlich auf eine nachweisbare signifikante Reduktion von Sturzereignissen im Bereich der stationären Altenpflege hin. Weitere Studien wie beispielsweise Hilbe et al. (2010) deuten auf eine hohe Wirksamkeit hin. Auch eine erste Pre-Studie im Theodor-Fliedner-Haus, durchgeführt durch das Ev. Johannesstift, gibt eine positive Wahrnehmung der Pflegekräfte wieder. Eine umfangreiche Evaluierung dieses Produkts erfolgt im Rahmen des PPZ Berlin ab Sommer 2021 durch die Forschungsgruppe Geriatrie der Charité Berlin und wird nach Abschluss durch diese veröffentlicht.

20.04.2021 - Technologievorstellung: Körperliche Entlastung durch robotische Assistenz

Pflegeinnovationszentrum (PIZ)

Die körperliche Überbelastung im Pflegealltag stellt eine große Schwierigkeit dar und der Mangel an Pflegefachkräften verstärkt das Problem sogar. Dabei sind es gerade die pflegerischen Tätigkeiten am Patientenbett, welche sich besonders belastend auswirken und zu einem erhöhten Aufkommen von Muskelskeletterkrankungen führen, was wiederum zu einer erhöhten Anzahl von Krankheitstagen oder sogar zum verfrühten Ausstieg aus der Pflegebranche führt. Im Pflegeinnovationszentrum wird erforscht, inwiefern robotische Assistenzsysteme eine Entlastung bieten können. Hierfür wurde ein Prototyp bestehend aus einem am Pflegebett angebrachten Leichtbauroboter, einer Kraftmessplatte und einem Tiefenkamerasystem zusammengestellt. Mit Praxiserfahrenen werden einzelne Teilbereiche, wie zum Beispiel das Aufbringen von Kraft während einer Bewegung oder dem unterstützenden Halten, näher beleuchtet. In einer ersten Studie mit Pflegefachkräften konnte aufgezeigt werden, dass die physische Unterstützung durch den Leichtbauroboter beim Bewegen eines Patientensimulators von der Rücken- in die Seitenlage zu einer Reduzierung und einer Dämpfung der auftretenden Belastungsspitzen führt, welche mit einer Kraftmessplatte gemessen wurden.
Die dazugehörige Publikation befindet sich noch im Annahmeprozess und wird für weitere Informationen verlinkt, sobald diese zur Verfügung steht.

Robotische Assistenz am Pflegebett © PIZ

Tagungsband zur 3. Clusterkonferenz © PPZ Nürnberg

16.04.2021 - Tagungsband zur 3. Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“ erschienen

PPZ Nürnberg

Kann Digital Pflege? Mit dieser Frage beschäftigte sich die dritte Konferenz des BMBF-Clusters „Zukunft der Pflege“, die unter der Federführung des Pflegepraxiszentrum Nürnberg zum ersten Mal rein digital stattfand. Die Clusterkonferenz gab Raum für ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Workshops, einer Fachausstellung und einem Innovationswettbewerb. Die Praxisberichte und Forschungsarbeiten, die während der Clusterkonferenz präsentiert wurden, sind nun in zwei Short-Paper-Bänden erschienen. Die Konferenzbände stehen kostenfrei als PDF zum Download bereit und können bei Facultas/Maudrich gegen Druckpreis als Printausgabe bestellt werden: https://pflege-professionell.at/konferenz

06.04.2021 - Call for Abstracts 4. Clusterkonferenz "Zukunft der Pflege"

PPZ Hannover

Am 16. und 17. September 2021 findet die 4. Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“ im Pflegepraxiszentrum (PPZ) Hannover mit dem Thema „Gemeinsam forschen? Für technische Lösungen im pflegerischen Handeln“ statt.

Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, sich aktiv an der Konferenz zu beteiligen. Unter dem folgenden Link finden Sie dafür den Call for Abstracts mit einer Einreichungsfrist bis zum 23.04.2021: https://www.ppz-hannover.de/4-clusterkonferenz-2021/

Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich mit Ihren Praxiserfahrungen, Forschungs- und Entwicklungsergebnissen und Ihren Zukunftsvisionen an der Konferenz beteiligen und diesen Call über Ihr Netzwerk verbreiten.

Ihr Team des PPZ Hannover

Dr. Regina Schmeer © MHH

26.03.2021 - „Weniger Science Fiction, mehr Wissenschaft und Empathie“

PPZ Hannover

#innovationsland Deutschland geht mit Menschen ins Gespräch, die Aufgaben anders angehen und sich Herausforderungen jenseits bekannter Lösungswege stellen. Auch Dr. Regina Schmeer aus dem PPZ Hannover stellte sich dafür zur Verfügung.

Das Interview können Sie hier lesen: https://www.innovationsland-deutschland.de/de/weniger-science-fiction-mehr-wissenschaft-und-empathie-2244.html

02.02.2021 - Bericht zum virtuellen Treffen der AG4 - Technologische Innovationen aus Hannover

PPZ Hannover

Am 07.12.2020 fand das Treffen der Cluster AG4 – Technologische Innovationen in mittlerweile gewohntem Online-Format stattfinden. Das Team des PPZ Hannover hatte dazu vier Produkte aus dem aktuellen Projektkontext ausgewählt, diese in Live-Demonstrationen vorgestellt und in kurzen Impulsvorträgen von aktuellen Erhebungen und Ergebnissen berichtet. Anschließend wurde eine Diskussion eröffnet, in der insbesondere der konkrete bzw. vorstellbare Nutzen für den pflegerischen Alltag im Mittelpunkt stand. Zu vielen der vorgestellten Produkte entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, überwiegend, aber nicht ausschließlich zu technischen Aspekten.

Den ganzen Bericht finden Sie auf: https://www.ppz-hannover.de/2021/02/01/bericht-zum-treffen-der-ag4-technologische-innovationen-aus-hannover/

PPZ Teammitglieder stellen Antidekubitussystem online vor. © PPZ Hannover

Seniorin beim VR-Spiel © PPZ Nürnberg

08.10.2020 - Projektbericht zur Entwicklung und Erprobung von Virtual Reality im Pflegeheim

PPZ Nürnberg

Ein erster Erfahrungsbericht des NürnbergStift zur Entwicklung und Erprobung des Virtual Reality Spiels VIARRO für Menschen in Pflegeeinrichtungen kann nun über das PPZ-Nürnberg abgerufen werden. Der Bericht beschreibt den Prozess der Entwicklung von VIARRO, die Grundannahmen der Spielkonstruktion sowie eine Fülle an Erfahrungen zum Einsatz von VIARRO aus der Perspektive einer Pflegeeinrichtung.
Weitere Informationen unter: www.ppz-nuernberg.de

03.09.2020 - Technikbezogene Kompetenzen: Positionspapier der AG5

Cluster „Zukunft der Pflege“

Der zunehmende Einsatz von innovativen Pflegetechnologien wird Arbeitsprozesse und -inhalte in der Pflege und damit in besonderem Maße auch die Qualifikationsanforderungen verändern. Die Profession Pflege muss sich diesen Entwicklungen stellen, um den künftigen Herausforderungen auf verschiedenen Ebenen angemessen zu begegnen. Die AG5 „Qualifizierung und Wissenstransfer“ analysiert in Ihrem Positionspapier die Inhalte der aktuellen Fassung der „Ausbildungs- und Prüfungsverordnung“ auf Informations- und Kommunikationskompetenzen in Bezug auf innovative Pflegetechnologien und leitet daraus Kernforderungen ab. Das Positionspapier entstand durch die clusterweite Zusammenarbeit des Pflegeinnovationszentrums in Oldenburg und den vier Pflegepraxiszentren in Berlin, Hannover, Freiburg und Nürnberg.

Positionspapier der AG 5 © Cluster “Zukunft der Pflege”

Qwiek.up Demonstration ©PPZ Freiburg

02.09.2020 - Audiovisuelles Projektionssystem „Qwiek.up“ für Patient*innen in der Akutpflege

PPZ Freiburg

Im Bereich der Betreuung, Aktivierung und Orientierungsgabe kognitiv beeinträchtigter Patient*innen im Akutkrankenhaus erprobt das PPZ-FR unter anderem das technische Hilfsmittel Qwiek.up Hierbei handelt es sich um ein für die erlebnisorientierte Pflege entwickeltes Hilfsmittel in Form eines audiovisuellen Projektorsystems, welches mit vorgefertigten (z.B. Landschaftsaufnahmen, Tiere, Sternenhimmel) oder individuellen Modulen (z. B. Bilder aus dem familiären Umfeld) großflächige Projektionen an Wand und Decke ermöglicht. Es wurde für den Bereich der Langzeitpflege entwickelt und bisher primär dort eingesetzt.
Auf dieser Basis wird aktuell im PPZ-Freiburg eine explorative Studie zur Erfassung der Potenziale von Qwiek.up in der Akutpflege auf den Weg gebracht.
Weitere Infos unter: www.ppz-freiburg.de

26.08.2020 - Erster Demonstrator des Anti-Dekubitus-Systems im PPZ Hannover

PPZ Hannover

Der erste Demonstrator des Anti-Dekubitus-Systems ist im PPZ Hannover angekommen. Entwickelt wurde er durch den industriellen Projektpartner des PPZ Hannover, die Ergo-Tec GmbH aus Wilhelmsdorf. Die Pflegefachpersonen der Projektstation konnten sich in ersten Workshops bereits einen Eindruck vom System verschaffen. Nun sollen in weiteren Veranstaltungen und Präsentationen möglichst viele und verschiedene Meinungen und Erfahrungen aus Praxis und Wissenschaft gesammelt werden.
Weitere Infos unter: www.ppz-hannover.de/2020/08/26/erster-demonstrator-des-anti-dekubitus-systems-im-ppz-hannover/

Demonstrator des Anti-Dekubitus-Systems
©MHH 

Innovationen gesucht
© Pixabay

 

18.08.2020 - Innovationswettbewerb gestartet – Ihre Ideen oder Produkte sind gefragt!

PPZ Nürnberg

Kann Digital Pflege?

Diese Frage stellt sich auch, gerne mit Hintergrund zur aktuellen COVID-19-Pandemie, innerhalb unseres Innovationswettbewerbs.
Haben Sie ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Idee oder testen Sie gerade etwas für die Markteinführung? Nutzen Sie unsere Plattform, um Ihre Innovation zu präsentieren und mit anderen Bewerbern in Wettbewerb zu treten.
Willkommen sind alle Ideen oder Produkte, die den Pflegealltag erleichtern, effektiver, sicherer und innovativer machen!
Jetzt bis zum 01.09.2020 bewerben, mitmachen und gewinnen. Alle Infos unter:
https://www.ppz-nuernberg.de/clusterkonferenz/innovationswettbewerb/

05.06.2020 - Technologien unterstützen Pflegefachpersonen im Arbeitsalltag

PPZ Hannover

Das Pflegepraxiszentrum Hannover hat es sich zur Aufgabe gemacht, die pflegerische akutstationäre Gesundheitsversorgung durch technische Innovationen in ihrem Arbeitsalltag zu unterstützen. Aktuell stehen zwei Problemfelder der unfallchirurgischen Projektstation im Fokus: die Betreuung dementiell erkrankter Patientinnen und Patienten und die Dekubitusprophylaxe (Vermeidung von Druckgeschwüren) bei immobilen Patientinnen und Patienten. Im Rahmen des PPZ-Hannovers befinden sich deswegen emotionale Robotik und ein aktiv mobilisierendes Matratzensystem im Einsatz.
Weitere Informationen unter:
https://www.ppz-hannover.de

Active Mobilisation System (AMS)
© www.compliant-concept.ch

Teilhabe verbindet
© Myosotis GmbH, Berlin

04.06.2020 - Wie eine App neue Kommunikationswege im Pflegeheim ebnet - datensicher und wertschätzend

PPZ Nürnberg

Im Pflegepraxiszentrum Nürnberg wurde die myo-Kommunikations-App für die Pflege erprobt. Das NürnbergStift setzte die App im Bereich der Sozialen Betreuung ein, um Angehörige am Alltag der Bewohner*innen teilhaben zu lassen – durch Text-, Bild-, Video- und Sprachnachrichten. Als die Besuchsverbote aufgrund der COVID-19 Pandemie angeordnet wurden, stieg die Nachfrage bei den Angehörigen erheblich an. Lesen Sie mehr über den Weg der Implementierung und seine Herausforderungen sowie die Auswirkungen auf die Kommunikation unter:
https://www.ppz-nuernberg.de

05.05.2020 - Call for Abstracts: Wir suchen Ihren Beitrag! Neue Einreichungsfrist 29.05.2020

PPZ Nürnberg

Kann Digital Pflege? – Diese Frage stellt sich auch vor dem Hintergrund der aktuellen COVID-19-Pandemie ganz besonders. Gibt es Technik, die auch in Krisenzeiten unterstützt, welche Chancen bietet die Digitalisierung und welche Erfahrungen sammeln wir für die Zukunft?

Dieser Frage möchten wir auf der BMBF-Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“, die am 16. und 17. September 2020 in Nürnberg stattfindet, nachgehen. Sie sind herzlich eingeladen die Konferenz mitzugestalten. Hierzu suchen wir wissenschaftliche Beiträge sowie Erfahrungsberichte aus Praxis und Wirtschaft.
Weiterführende Informationen zu formalen Hinweisen und zur Clusterkonferenz finden sie unter:

https://www.ppz-nuernberg.de/home/clusterkonferenz/

Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung!

3D-Modell im Originalmaßstab

15.01.2020 - Erste Fortschritte in LIFE - Reallabor für Intensivpflege

Pflegeinnovationszentrum (PIZ)

Anfang 2019 begannen die Planungsarbeiten des PIZ für LIFE (Lab for Intensive Care Facility Experience). LIFE simuliert ein Einbettzimmer einer Intensivstation mit den dort spezifischen Gegebenheiten wie u.a. der hohen Arbeits- und Alarmlast. Hierfür wurde ein herkömmliches Büro vergrößert, der Teppich durch Linoleum ersetzt, sowie eine größere Tür eingebaut. Mit Abschluss des Trockenbaus zeigten sich allerdings auch erste Hürden. Da die bauliche Substanz auf die Nutzung als Büro ausgelegt ist, sind aktuell weitere statische Maßnahmen notwendig um eine Deckenversorgungseinheit anzubringen. Das Zimmer wird weiterhin ausgestattet mit einem smarten Bett, einem Monitoringsystem, sowie einem intelligenten Pflegewagen. Ein Arbeitsplatz zur Pflegedokumentation wird ebenfalls integriert.

28.01.2020 - Pflegeinnovationstechnologien wissenschaftlich evaluieren – Workshop der AG Evaluation

Cluster „Zukunft der Pflege“

Am 14. und 15. Januar 2020 hat in Hannover ein Workshop der AG 3 – Evaluation stattgefunden. Teilgenommen haben Vertreter und Vertreterinnen von Forschungseinrichtungen aller PPZ und des PIZ. In dem 2-tägigen Workshop wurde unter der Moderation von Kai Huter und Tobias Krick vom PIZ diskutiert, nach welchen Kriterien Pflegeinnovationstechnologien ausgewählt werden sollten und wie diese wissenschaftlich evaluiert werden können. Hinsichtlich der Evaluation erfolgte zudem ein Austausch über die bereits erfolgten sowie zukünftige Testungen oder Studien – und die Herausforderungen, denen die PPZ dabei gegenüberstehen. Eine Möglichkeit die umfangreichen Ergebnisse des Workshops zu verwerten, sehen die Mitglieder der AG Evaluation in der Veröffentlichung einer gemeinsamen Publikation im Sinne eines „Lessons-Learned“-Artikels.

Bei einem gemeinsamen Abendessen (siehe Bild) konnte die Netzwerkarbeit durch den Austausch über weiter Projekte und Erfahrungen verstärkt werden.

Sinnesreise in der “Sensiks Box”

15.11.2020 - Besichtigung des Virtual Reality Labors an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS)

Cluster „Zukunft der Pflege“

Am 8.11.2019 fand für die clusterübergreifenden Arbeitsgruppe AG4 (Technologische Innovationen) die Besichtigung eines Virtual Reality -Labors statt. Die Veranstaltung wurde von der FHWS, dem Institut für Rettungswesen, Notfall und Katastrophenmanagement (IREM) und dem Pflegepraxiszentrum (PPZ) Nürnberg ausgerichtet. Die Teilnehmenden konnten verschiedene Technologien aus dem Bereich Virtual und Augmented Reality praktisch erleben: die Simulation eines Stromausfalls/Blackouts sowie eines Massenunfalles im Straßenverkehr, virtuelle Touren durch Funktionsbereiche im Krankenhaussetting, Lehrmodule zur menschlichen Anatomie sowie eine Sinnesreise in einer „Sensiks Box“. Im Fokus stand die Diskussion möglicher Anwendungsfelder der vorgestellten Technologien im Bereich des Gesundheitswesens.

10.01.2020 - Wir auf der DMEA - Einfach mal machen können ...

Cluster „Zukunft der Pflege“

Das Cluster Zukunft der Pflege ermöglicht auf der DMEA praktische Einblicke in die Arbeit mit innovativer Technik in der Pflege. In zwei Sessions bringen die Pflegepraxiszentren Pflegende und Technik zusammen.
Und wenn der Sensor morgen käme – Dieser Vortrag gibt eine Arbeitshilfe für die Technikimplementierung in der Pflege: Welche praktischen Schritte können eine Implementierung erleichtern?
Neue Wege mit Technik – innovative Pflegeprozesse selber gestalten – In diesem Workshop lernen Sie im ersten Schritt einige neue technische Möglichkeiten kennen. In einem zweiten Schritt lernen Sie ein Storyboard zu erstellen. Im dritten Schritt entwickeln die Teilnehmenden anhand eines Storyboards einen Prozess wie die neuen Technologien und bewährte Pflegeprozesse zusammenkommen können.

Echo dot
© Pixabay

06.12.2019 - Alexa &Co: Was Pflegeheime beim Aufstellen von Sprachassistenten beachten sollten

PPZ Nürnberg

Ältere Menschen, die in ihren Fähigkeiten besonders eingeschränkt sind, können von Sprachassistenten profitieren, erleichtern diese Geräte doch vieles, was im Alltag selbständig nicht mehr möglich ist: Auf Sprachbefehl kann man sich Musik abspielen, Hörspiele vorlesen lassen oder Einkaufslisten erstellen. Doch was bedeutet es eigentlich einen Sprachassistenten im Altenheim aufzustellen, wo fließen die Daten hin und wie verhält es sich mit dem Datenschutz? Was müssen Mitarbeitende und Nutzer wissen, bevor sie ein entsprechendes Gerät aufstellen? Antworten gibt nun ein Gutachten der Rechtsanwaltskanzlei Richter, welches das Pflegepraxiszentrum Nürnberg in Auftrag gegeben hat.

03.12.2019 - PPZ-Berlin auf der Berliner Pflegekonferenz

PPZ Berlin

Unter dem Titel: Digitale Dokumentation in der Pflege – Wege zu mehr Effizienz und Qualität in der Pflege – diskutierten am 7.11. PraktikerInnen und Anbieter auf der Berliner Pflegekonferenz unter der Moderation von Tobias Kley (PPZ-Berlin). Auf dem Podium diskutierten u.a. Heiko Mania (PPZ-Berlin, Geschäftsführer NursIT) und Björn Gorniak (connext – Vivendi-Produktfamilie) sowie Ute Stern (solimed Unternehmen Gesundheit). Digitale Dokumentation und die Verfügbarkeit von Daten über Sektorengrenzen hinweg, ist ein wichtiger Baustein im PPZ-Berlin.

© Berliner Pflegekonferenz/Stefan Wieland

300 Interessierte folgten 2 Tagen Konferenzprogramm

Rund 20 AusstellerInnen präsentierten ihre Pflegezukunfts-Produkte

Übergabe der symbolische Filmklappe an das PPZ Nürnberg, welches 2020 die 3. Clusterkonferenz ausrichtet

14.10.2019 - Konferenz „Zukunft der Pflege“: Experten diskutieren über Technik und Digitalisierung

Cluster „Zukunft der Pflege“
  • Zweitägige Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“ mit 330 Gäste und 15 Aussteller aus den Bereichen Robotik, Service, SmartHome- und Sensortechnik aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Österreich.
  • In zahlreichen Vorträgen wurden neueste Forschungsprojekte, Services und Produkte vorgestellt, die den Pflegealltag erleichtern und pflegebedürftigen Menschen mehr Teilhabe ermöglichen.
  • Ausgerichtet wurde die Konferenz vom Pflegepraxiszentrum (PPZ) Berlin im Rahmen des Clusters „Zukunft der Pflege“.

Die Pflege erlebt seit einigen Jahren einen starken Wandel. Immer weniger Pflegekräfte stehen einer höheren Zahl älterer und erkrankter Menschen gegenüber. Der technologische Fortschritt birgt hier ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten und wird den Pflegealltag fundamental verändern.

Mensch muss im Mittelpunkt stehen
Die 2. Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“ vom 16.-17. September 2019 stellte digitale Lösungen in der Pflege vor. „Durch die Digitalisierung ist es möglich, dass der Mensch auch weiterhin im Mittelpunkt der Pflege steht“, sagte eingangs Andreas Arentzen, Vorstand Personal der Johannesstift Diakonie. Die Veranstaltung bot die Chance, mit Akteuren und Experten mit unterschiedlichem Erfahrungshintergrund zu diskutieren und neue Perspektiven zu entwickeln. Zukunftsforscher Prof. Dr. Eckard Minx gab in seiner Keynote zu bedenken: „Niemand kennt die Zukunft wirklich.“ Der Wandel vollziehe sich inzwischen enorm schnell: Beispielsweise dauerte es beim Telefon noch 75 Jahre, bis 100 Millionen Nutzer erreicht wurden, beim Mobiltelefon 16 Jahre und bei Social-Media-Apps nur noch zwei Jahre. “Darauf müssen wir vorbereitet sein“, betonte Minx. Damit wir handlungsfähig bleiben und uns die Digitalisierung zunutze machen können, müssen Lernprozesse neu organisiert werden. Konkret heißt das, dass lernende Unternehmen unternehmensübergreifend handeln müssen, um in der Zukunft bestehen zu können.

Weitere Informationen

03.09.2019 - Artikel „Smarte Sensoren“ im Vincentz-Sonderheft "Digitale Lösungen"

Pflegepraxiszentrum Nürnberg

Sensoren sind in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber auch in der Altenpflege könnten sie Entlastung schaffen. Lesen Sie mehr über „Smarte Sensoren“ und deren Einsatzmöglichkeiten in der Pflege in unserem Artikel „Smarte Sensoren“ des Vincentz-Sonderhefts “Digitale Lösungen”.
Quellenangabe: „Vincentz Network“
Link zum Originalartikel

02.09.2019 - Besuch des niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler

Pflegepraxiszentrum Hannover

Am 27. August erhielt das Projekt „Pflegepraxiszentrum Hannover“ an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) Besuch vom niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. Minister Thümler bekam im Dialog mit dem Projektteam und anhand praktischer Bespiele einen Überblick über den aktuellen Stand im Projekt und im Bereich der Pflegetechnologien. In Testräumen, die als vollwertige Patientenzimmer dargestellt waren, konnten anhand zweier fiktiver Behandlungsszenarien aktuelle Technologien ausprobiert werden. Gezeigt wurden unter anderem Technologien aus dem Bereich der automatischen Positionierung, Bed-Exit-Systeme, Technologien zur Dekubitus- und Sturzprophylaxe sowie emotionale Robotik.
Link zum Originalartikel

26.07.2019 - PPZ Berlin auf der Berliner Pflegekonferenz

Pflegepraxiszentrum Berlin

Bereits vor dem offiziellen Start berichtete Tobias Kley, Koordinator des PPZ Berlin auf der Berliner Pflegekonferenz 2017 über die Ideen zum PPZ Berlin. Nun, ein Jahr später gab Dr. Nils Lahmann einen Einblick in den aktuellen Stand und die ersten Zwischenergebnisse.